Rezensionen

 

Russische Ohrwürmer

Virtuoser Duo-Abend bei Klassik in Spandau

SPANDAU – Er ist jung, draufgängerisch und unverschämt begabt: Konstantin Manaev spielte am Sonnabend in der Konzertreihe „Klassik in Spandau“. Und wer es nicht schon vor dem Konzert war, der war es wohl nach dessen Ende: ein Cellofan.

Elegante russische Salonmusik war angekündigt. Der Titel des Konzerts war damit halbglücklich gewählt, denn Salonmusik umschrieb nur unzureichend, was die nicht ganz einhundert Zuhörer im Gotischen Saal der Zitadelle zu hören bekamen: Werke der russischen Komponisten Rachmaninow, Tschaikowsky, Glasunow und Rubinstein.

Wobei die Auftakt-Sonate von Sergej Rachmaninow schon nicht ins Titel-Muster erwarteter Gefälligkeit passte. Die 1901 komponierte Sonate in g-Moll markiert einen Wendepunkt in Rachmaninows Schaffen, Manaev spielte den melodischen und harmonischen Reichtum des Werkes virtuos und gelassen aus.

Der aus Swerdlowsk stammende Musiker hatte bereits mit zehn Jahren sein erstes Orchesterkonzert gegeben, begeisterte mit elf Jahren das japanische Publikum mit der ersten Suite für Violoncello von Johann Sebastian Bach. Er studierte in Moskau, Münster und Dresden. Manaev gewann zahlreiche Preise und arbeitete mit namhaften Orchestern aus Russland und Deutschland zusammen.

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Landesjugendorchester Berlin spielte auf höchstem Niveau

Über 450 Klassikfans bei der Saisoneröffnung von Klassik in Spandau

Das Saisoneröffnungskonzert von Klassik in Spandau ist zweifellos eines der wichtigsten gesellschaftlichen Ereignisse des Bezirks. Am Samstag, 22. Oktober 2011 war es wieder soweit: Über 450 Konzertbesucher strömten in das Center Spandau der Mercedes-Benz Niederlassung Berlin. Zwar wurde die große Verkaufshalle in der Seeburger Straße für das Konzert mit dem Landesjugendorchester Berlin (LJO) fast vollständig ausgeräumt. Ein Fahrzeug wurde jedoch besonders prominent positioniert: die neue B-Klasse, die Thomas Borsch von der Mercedes-Benz Niederlassung Berlin vor Konzertbeginn exklusiv für diesen Anlass enthüllte.

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Mzia Jajanidze spielte in der Spandauer Zitadelle und begeisterte mit ihrem Berliner Debüt

25. Januar 2010

SPANDAU Mit hoher Musikalität, Konzentration und Temperament schlug die junge Georgierin Mzia Jajanidze das Publikum in ihren Bann. Sie spielte Sonnabend in der Reihe „Klassik in Spandau“. Dabei legte sie, den äußeren Temperaturen entsprechend, einen regelrechten Kaltstart hin: Krankheitsbedingt konnte das Streichquartett als Vorgruppe nicht spielen.

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