Klassik in Spandau – Ein Teil des Berliner Kulturlebens
Seit der Gründung vor rund zwölf Jahren erfreut sich Klassik in Spandau stetig zunehmender Besucherzahlen und einer weiter wachsenden Unterstützung aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Konzertreihe hat sich als fester Baustein im Kulturleben Berlins etabliert. Publikum wie Künstler schätzen den persönlichen Charakter der Konzerte als angenehmen Kontrast und Ergänzung zu den größeren Veranstaltungen der Hauptstadt.
Alles begann mit der Idee, klassische Konzerte als regelmäßigen Zyklus in Spandau aufleben zu lassen. Bald ergab sich ein fester Rhythmus unter Nutzung verschiedener Spielorte. Eröffnet wird traditionell im Center Spandau der Mercedes Benz Niederlassung Berlin. Im Laufe der Saison trifft man sich im Gotischen Saal der Spandauer Zitadelle, dessen Akustik für kleinere Besetzungen gerühmt wird. Weitere Aufführungsorte sind die zauberhafte Kirche St. Marien am Behnitz, das Kulturzentrum Gemischtes und die Casa Italiana Da Alberto an der Havel. In der letzten Saison wurden die CCC Filmstudios Haselhorst als neue Konzertstätte erschlossen.
Inhaltlich liegt der Schwerpunkt auf der Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts. Der künstlerische Anspruch ist hoch und ohne musikalischen Kompromiss. Regelmäßig stehen arrivierte Solisten und hochbegabte Nachwuchskünstler, gerade aus dem Berliner Raum, auf unserer Bühne.
Durch Werkeinführungen und informative Programmhefte wird eine angemessene Auseinandersetzung mit den einzelnen Werken erleichtert. Schüler und Jugendliche werden in ausgewählten Veranstaltungen besonders angesprochen.
Träger ist der gemeinnützige Klassik in Spandau e.V., der sich durch Mitgliedsbeiträge, Kartenerlöse und zu einem ganz wesentlichen Teil durch Zuwendungen hochherziger Freunde und Förderer finanziert. Klassik in Spandau wird vom Bezirk unterstützt, insbesondere von dem Kunstamt, dem Stadtrat für Bildung, Kultur und Sport, der Musikschule und dem Bezirksbürgermeister von Spandau als Schirmherren.



